Gelassenheit oder Gleichmut, die Qualität und Fähigkeit gilt als Erleuchtungsfaktor und taucht in den Brahmavihara auf. Bei letzteren balancieren sie die ersten drei Kräfte. Als Erleuchtungsfaktor steht sie für Lassen können wie für den Mut zu handeln. Beides will von Weisheit gesteuert werden. Gelassenheit schafft Raum, das Achten auf Raum, sich innerlich weiten für verschiedenste Erfahrung sowie Achtsamkeit unterstützen das Wachsen von Gelassenheit.
Buddha bewegte der Anblick von Leid, sich auf die Suche nach einem Ende von Leiden zu machen. In der Nacht des Erwachens erkennt er unter anderem wie gleich sich alle Wesen sind, strebend nach Glück schaffen sie die Ursachen von Leid. Aus dieser Erkenntnis entwickelt sich seine Ethik, die Teil der Praxis ist und die Brahmavihara, die eine Gesinnung von Wohlwollen entwickelt. Die Brahmavihara bestehen wiederum aus einem Gemisch von wohlwollenden Wünschen und weisen Hinweis auf die Selbstverantwortung, die jede Person für sich hat.
Wir begeben uns auf den Weg des Erwachens, werden aber ausgebremst oder blockiert. Verantwortlich sind dafür vor allem fünf geistige Zustände, die in uns entstehen. Statt die äußeren Anlässe zu bekämpfen, wollen wir sie erkennen und in unseren Weg des Verstehens integrieren.