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Dharma Talks auf Deutsch
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2026-04-03 Die zwei Pfeile, die zu Leiden führen 40:16
Renate Seifarth
Erfahren wir etwas empfinden wir dieses als angenehm oder unangenehm. Das ist der erste Pfeil. Was geschieht, interpretieren wir als .persönlichen Erfolg oder Versagen. Wir verwickeln uns in Schuldzuweisungen, in Reaktionen und Gegenreaktionen. Wir stricken daraus unsere Persönlichkeit und die der anderen. Endlos entsteht weiteres Leid. Das können wir stoppen, indem wir den zweiten Pfeil unterlassen, den wir an uns selbst abschießen oder herausziehen. Der erste Pfeil dagegen ist unvermeidlich.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Yogaretreat

2026-04-02 Gefühle erkennen - mich und andere verstehen lernen 45:12
Renate Seifarth
Gefühle gilt es tief zu verstehen durch unvoreingenommenes Betrachten. Auf der anderen Seite gilt es zu erkennen, welche Emotionen und Geisteszustände zu einer Verwicklung in Leid führen und welche nicht. Daraus ergibt sich, welche wir fördern wollen und welche nicht.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Yogaretreat

2026-03-23 Nicht-Selbst und die fünf Khandas 63:14
Yuka Nakamura
Nicht-Selbst ist eines der drei Grundmerkmale aller Dinge und meint die Abwesenheit einer ewigen, unveränderlichen Seele (atman). Trotzdem entsteht das Gefühl eines Selbst durch den Prozess der Anhaftung an die fünf Daseinsgruppen. Der Vortrag erläutert die Daseinsgruppen und wie das Anhaften an ihnen zu Leiden führt.
Karunahaus

2026-03-13 Die drei Wurzeln - Gier, Hass, Verblendung -, des Leidens und die drei Säulen der Praxis 52:39
Renate Seifarth
Gier und Hass führen nicht zu Frieden. Deren Ursprung ist Verblendung. Alle drei gilt es zu überwinden. Dazu entwickeln wir Gegenkräfte. Dana, Großzügigkeit, für die ÜBerwindung von Gier, Sila für die Überwindung von Hass, Weisheit für die Überwindung von Verblendung.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-03-10 Mara und Nibbana 43:49
Renate Seifarth
Durch Weisheit erreichen wir Nibbana, einen inneren Ort, an dem uns Mara nicht beeinflussen kann. Mara ist die Personifizierung allen Übels, des Bösen. Er verleitet zu verletzenden Handlungen, zu Verstrickung in Hochmut und Gier oder stellt unsere Fähigkeit zu erwachen infrage. Er provoziert, reizt, versteckt sich in anderen. Wir widerstehen indem wir unseren Geist zähmen und die Wirklichkeit durchdringen. Dann breitet sich eine wohltuende Stille und Weite in uns aus.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-03-08 Eine glücksverheißende Nacht 41:08
Renate Seifarth
In der MN 131 erläutert der Buddha, dass wir nicht hängen sollen an der Vergangenheit, noch auf eine bestimmte Zukunft hoffen. Das können wir erreichen, in dem wir lernen, uns nicht an den entsprechenden Gedanken zu ergötzen. Von dem, was in der Gegenwart geschieht, sollen wir nicht überwältigt werden. Dazu betrachten wir die fünf Khandha und untersuchen sie darauf, ob ein Selbst darin zu finden ist.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-03-05 Die vier Bereiche des Anhaftens 47:59
Renate Seifarth
Anhaften raubt uns den Frieden. Wir haften in viererlei Hinsicht an, nämlich an Sinneswahrnehmungen, an Ansichten und Meinungen, an Ritualen und Gepflogenheiten, an unserem Selbstbild.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-03-04 Lauter Prozesse statt getrennte Einheiten 47:42
Renate Seifarth
In MN28 führt der Buddha uns Schritt für Schritt hin zum Erkennen des bedingten Entstehens, dem Kern seiner Lehre. Er beginnt bei den vier Wahrheiten, zerlegt die Persönlichkeit in die fünf Greifhaufen, khandha, greift die vier Elemente, Erde, Wasser, Feuer, Wind auf bis er beim bedingten Entstehen von Erfahrung landet, bei der ein entsprechendes Objekt, Organ und Bewusstsein zusammentreffen.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-03-02 Die Wurzel aller Dinge 48:42
Renate Seifarth
In MN1 führt der Buddha all unsere Reaktionen von Verlangen, Abneigung und Täuschung zurück zu den Erfahrungen, wo alles beginnt, den Erfahrungen des Körpers und über die Sinne. Die Erfahrungen über den Körper wiederum reduziert er auf die Erfahrung der vier großen Elemente Erd-, Feuer-, Wasser- und Windelement. Von den reinen Erfahrungen aus konstruieren wir durch ausufernde Gedanken und haften an den so geschaffenen Illusionen, mehr oder minder weit weg von der Wirklichkeit.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-03-01 Geduld und Dulden können 47:38
Renate Seifarth
Geduld und Dulden können sind wichtige Qualitäten. Was wird darunter verstanden wird, mögliche Missverständnisse und wie wir sie entwickeln können.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-02-26 Erleuchtungsfaktoren und Hindernisse in der Praxis 45:56
Renate Seifarth
Die Geisteszustände der sogenannten Erleuchtungsfaktoren unterstützen uns im Weg des Erwachens. Wir sollen sie erkennen und verstehen aus welchen Bedingungen heraus sie wachsen oder schwinden. Ebenso verhält es sich mit den Hindernissen, wobei diese uns vom Weg abbringen können.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-02-25 Vedana und Begehren als Ursache von Leiden 44:27
Renate Seifarth
Ausgehend von der Erläuterung der vier edlen Wahrheiten werden insbesondere vedana und Begehren als Ursache von Leiden betrachtet. Zitiert wird aus MN9.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-02-23 Metta Sutta 40:09
Renate Seifarth
Die Metta Sutta aus der Sutta Nipata wird gelesen und besprochen. Die Entwicklung von Liebender Güte führt danach zum höchsten Ziel, der Überwindung des Ich-Glaubens.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2026-02-22 Achtsamkeit und Wissensklarheit 41:28
Renate Seifarth
Die beiden Grundelemente der Vipassana-Meditation sind Achtsamkeit und Wissensklarheit. Es wird erklärt, was genau darunter verstanden wird, wie wir entwickeln sollen, auf welche Erfahrungen wir sie anwenden und welche Resultate zu erwarten sind. Als erster Fokus dient die Körperachtsamkeit.
Seminarhaus Engl :  3 Wochen Vipassana und Metta

2025-11-07 Praxis im Leben - dana - sila -bhavana 51:06
Renate Seifarth
Praxis im Alltag kann man gliedern in die drei Säulen, Großzügigkeit entfalten (dana), ethisch nicht verletzendes Verhalten auf allen Ebenen entwickeln (sila) und den Geist zu zähmen durch Sammlung, Achtsamkeit und Ausrichtung auf das Heilsame. Alle drei durchdringen einander. Tiefe Entwicklung ist ohne die anderen nicht möglich.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Karuna Retreat

2025-11-06 Dhamma öffnet innere und äußere Räume 46:23
Renate Seifarth
Der mittlere Weg vermittelt zwischen Extremen. Dadurch entstehen Räumen, in denen wir uns bewegen können, flexibel reagieren können. Das Gleiche gilt für die Übung der Brahmavihara durch die wir unser Herz weit für alle Wesen öffnen. Achtsamkeit öffnet Raum indem sie allen Erfahrungen gleichermaßen ohne Werten begegnet und sein lässt. Weisheit kann dann unheilsames aus den Raum heraustragen und heilsames hineinbringen. In Räumen können wir uns entwickeln, verändern, wie können sie gestalten. Räume ermöglichen, dass wir uns weiten können, atmen können, frei fühlen können, wohin die Fesseln des Anhaftens uns limitieren und beschränken. In diesen Räumen können sich Freude, Kreativität, Spontanität entfalten.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Karuna Retreat

2025-11-05 Die Quelle der Konzepte zum Versiegen bringen 42:41
Renate Seifarth
Im Mittelpunkt des Dhamma steht die Einsicht, dass alles bedingt entsteht. In der Honigkuchen Sutta wird aufgezeigt, wie das, was wir wahrnehmen, zu ausufernden Denken, die in Konzepten münden und aufgrund unseres Anhaftens zu üblen unheilsamen Zuständen führen, zu Streit, Zank, übler Rede etc. Am Anfang steht die reine Sinneserfahrung. Können wir uns auf sie zurück beziehen und beim Gesehenen, Gehörten etc. verbleiben, kommt es nicht zum ausufernden Denken. Ein weiterer Hinweis auf diesen Zusammenhang finden wir in der Bahiya Sutta. Hier wird der Zusammenhang zu Anatta aufgezeigt. Bleiben wir beim Wahrgenommenen stehen, legen wir keine Ich-Identität in die Erfahrung hinein.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Karuna Retreat

2025-11-03 Der Dhammaweg, Teil III – Sammlung und Achtsamkeit 42:47
Renate Seifarth
Rechte Sammlung und rechte Achtsamkeit bilden den Abschluss des achtfachen Pfades. Es werden die unterschiedlichen Formen von Sammlung erklärt und wozu sie dient. Achtsamkeit ist nicht gleich Achtsamkeit. Es müssen bestimmte Faktoren anwesend sein, dass wir von Achtsamkeit im Sinne der buddhistischen Lehre sprechen können. Das wird anhand des Konzeptes von R.A.I.N. erklärt.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Karuna Retreat

2025-11-02 Der Dhammaweg, Teil II 47:50
Renate Seifarth
Im weiteren geht es um die nächsten Bereiche des achtfachen Pfades, nämlich rechte Absicht, wofür ein Erkennen unserer Absicht hinter unseren Handlungen gehört. Wissensklarheit ist ein wichtiges Instrument dafür, das wir in der Vipassanapraxis entwickeln. Unsere Absichten führen zu entsprechenden Handeln, als erstes auf der gedanklichen Ebene, dann wie wir handeln und sprechen, ob privat oder beruflich. Für Buddha sind das wesentliche Aspekte unseres Dhammaweges.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Karuna Retreat

2025-10-31 Der Dhammaweg, Teil I 48:04
Renate Seifarth
Zunächst werden die vier Wahrheiten dargestellt, die uns vier Aufgaben präsentieren. Hierbei geht es vor allem um dukkha, einer komplexen vielschichtigen Gegebenheit in unserem Leben, die für den Buddha der Mittelpunkt seiner Lehre bildet. Es gilt dukkha zu überwinden. Buddha beschreibt dazu einen achtfachen Pfad, den wir Schritt für Schritt gehen können. Der erste Bereich ist rechte Sichtweise. Dazu gehören all unsere Konzepte, Vorstellungen, Ansichten, Meinungen über die Welt und über einen Weg zu Glück.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Karuna Retreat

2025-10-04 Praxis freudvoll im Leben fortsetzen 35:47
Renate Seifarth
Nach dem Retreat gilt es die Praxis fortzusetzen. Das besteht im wesentlichen darin, "Böses" zu unterlassen, "Gutes" zu tun und Herz und Geist von Gier, Hass und Unwissenheit zu läutern. Dies wollen wir freudvoll tun. Dazu können wir das Glück kontemplieren einen Weg zum inneren Frieden begegnet zu sein, ihn als etwas Wertvolles erkannt zu haben und uns auf den Weg gemacht haben. Unterstützen tun uns weiter Gleichgesinnte auf dem Weg. Sich mit ihnen anfreunden, hilft ungemein, wobei wir nicht zu viel von ihnen erwarten sollten.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2025-10-03 Geduld und dulden lernen - khanti 43:38
Renate Seifarth
In der Sutta über die Bambusakrobaten überlegen die beiden Artisten, wie sie unbeschadet ihre Kunststücke zeigen können. Sie sind gegensätzlicher Ansicht. Achte ich besser auch mich oder achte ich auf den anderen? Der erläutert der Buddha anschließend, warum beide Recht haben. Achten auf sich selbst bedeutet Achtsamkeit zu kultivieren. Dadurch achtet man auch auf den anderen. Guduld, Gewaltlosigkeit, Liebe und Teilnahme zu entwickeln, bedeutet auf den anderen zu blicken, wovon man selbst ebenfalls profitiert. Geduld ist ein wesentliches Element. Geduld öffnet Raum und Zeit für Entwicklung. Zu Geduld gehört aber auch etwas Schwieriges dulden zu können. Dadurch wird Reaktivität verhindert.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2025-10-02 Mitgefühl leben 38:40
Renate Seifarth
Wer achtet auf wen? In einer Sutta diskutieren Bambusakrobaten darüber wie sie vorgehen sollen, um unbeschadet ihre Kunststücke zu zeigen. Für den Buddha ist es eine Gelegenheit darzulegen, dass sowohl das achten auf sich selbst wie das achten auf den anderen wichtig ist. Ersteres wird durch die Praxis der vier Grundlagen der Achtsamkeit erreicht, während das Achten auf den anderen in der Praxis von Geduld, Gewaltlosigkeit, Liebe und Teilnahme besteht.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2025-10-01 Die acht weltlichen Winde 41:43
Renate Seifarth
Dukkha ist Teil der Welt. Dazu gehören die acht weltlichen Winde, Gewinn und Verlust, Ehre und Verleumdung, Lob und Tadel, Freude und Leid. Sie wehen um alle, aber Personen, die in rechter Weise die Wechselhaftigkeit aller Phänomene erkannt haben, werden von den Winden nicht erschüttert.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2025-09-30 Mitgefühl 51:08
Renate Seifarth
Mitgefühl ist die Antwort des offenen Herzens auf Leiden. Hierin finden wir und geben wir Trost. Im Vortrag geht es um die Bedeutung von Mitgefühl und aus welchen Bedingungen heraus sie entsteht. Als Praxis entwickeln wir Mitgefühl in alle Richtungen, gegenüber allen Wesen. Dabei überwinden wir viele Hindernisse in uns wie Ärger und Angst.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2025-09-21 Die Gefahr von Begierde erkennen 40:30
Renate Seifarth
Vergänglichkeit ist das Wesen aller Dinge. Daraus ergibt sich, dass Freude und Glück aufgrund verschiedenster Erfahrungen zu Leiden führen. Weil wir das nicht erkennen, folgen wir Begierde und Gier. In einer Lehrrede führt der Buddha auf, dass wenn wir die Gefahr von Begierde nach Sinnesbefriedigung, nach Form, nach dem Glück der Vertiefungen erkennen, wir uns von ihnen abwenden. Die Begierde nach Sinnesbefriedigung ist für ihn die Grundlage für Streit, Zwietracht und Krieg. Die Begierde nach Form die Grundlage für Raub, die Begierde nach dem Glück der Jhana die Ursache, dass wir keine wirkliche Befreiung finden. Dukkha ist. Mitgefühl ist die einzige tröstende Antwort darauf.
Buddha-Haus :  Vipassana und Metta

2025-06-11 Sterben & Tod (4. Tag) 62:37
Ariya B. Baumann
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie würdest du leben? Fünf Phasen im Umgang mit einer Krankheit, die im Tod endet.
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-10 Sterben & Tod (3. Tag) 1:29:00
Ariya B. Baumann
Hilfreicher und heilsamer Umgang beim Sterben. Wir müssen alles loslassen, wir können nichts mitnehmen. Einzig die direkten Erkenntnisse in die wahre Natur der Dinge, d. h. ein tiefes Verständnis des Dhamma, begleiten und unterstützen uns auf der letzten Reise. Das Hinscheiden des Buddha.
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-09 Sterben & Tod (2. Tag) 1:31:56
Ariya B. Baumann
Der eigene bevorstehende Tod oder der nahende Tod einer lieben Person führt oft zu Kummer und ist begleitet von Angst. Maraṇassati – die Betrachtung des Tods wie sie in der Visuddhimagga erklärt wird.
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-08 Sterben & Tod (1. Tag) 0:00
Ariya B. Baumann
(Recording not available) 
Der Tod ist unvermeidlich und unausweichlich. Wann ist ein Mensch tot? Die Memento mori sind allgegenwärtig, doch nehmen wir sie bewusst wahr?
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-08 Sterben & Tod (1. Tag) 1:11:00
Ariya B. Baumann
Der Tod ist unvermeidlich und unausweichlich. Wann ist ein Mensch tot? Die Memento mori sind allgegenwärtig, doch nehmen wir sie bewusst wahr?
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-07 Krankheit 1:56:05
Ariya B. Baumann
Körper und Geist können von den verschiedensten Krankheiten befallen werden. Wie gehen wir damit um und was hilft uns dabei? Können wir das Leiden des zweiten Pfeils vermeiden?
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-06 Altern 1:24:28
Ariya B. Baumann
Mit der Geburt beginnt das Altern, nicht erst ab 50, 60 oder 70 Jahren. Die Zeichen des Alterns zeigen sich allmählich: Runzeln, graue Haare oder ein gebeugter Rücken. Gibt es ein fröhliches Altern? Welche Vorteile bringt das Altern?
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-06-05 Einführung: Altern Krankheit Sterben Tod 30:20
Ariya B. Baumann
Altern, Krankheit und Tod sind Tatsachen, denen wir als Menschen nicht entfliehen können. Darum ist es hilfreich, dass wir uns mit diesen Tatsachen auseinandersetzen und uns entsprechend vorbereiten.
Chanmyay Myaing Meditation Centre Altern Krankheit Sterben Tod

2025-05-03 Nicht-Selbst und die Frage nach Individualität und persönlicher Verantwortung 54:00
Yuka Nakamura
Die Lehren über Nicht-Selbst sind sehr tiefgründig und befreiend. Zugleich sollten sie nicht im Sinne einer Verneinung von Individualität, psychischen Bedürfnissen oder persönlicher Verantwortlichkeit verstanden werden. Es braucht beides: eine psychische Entwicklung der Persönlichkeit, des relativen Selbst, und die Übernahme von Verantwortung für unser eigenes Leben, aber auch die spirituelle Entwicklung, die uns von der Anhaftung an das Selbst befreit.
Seminarhaus Engl

2025-05-01 Nicht-Selbst. Gebt auf, was nicht euer ist. 57:50
Yuka Nakamura
Der Buddha lehnte die Vorstellung einer ewigen, unveränderlichen Seele ab. Stattdessen beschrieb er, wie wir durch das Anhaften an den fünf Daseinsgruppen (khandas) und die Identifizierung damit ein Selbst erschaffen. Das Festhalten an einem solchen Selbst ist mit Leiden verbunden. Das Verständnis der Vergänglichkeit und Unzulänglichkeit aller Erfahrungen ermöglicht uns ein Loslassen.
Seminarhaus Engl

2025-03-25 Freude Teil 1 52:13
Renate Seifarth
Praxis ist ein Weg, der zu innerer Freude führt. Meist kennen wir Freude über schöne Dinge, Erfahrungen oder Begegnungen. In der Praxis empfinden wir Freude in Momenten echter Achtsamkeit, tiefen Mitgefühls und Dankbarkeit.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-23 Der Köder - MN25 44:14
Renate Seifarth
Hier geht es um die Art und Weise wie und wo wir praktizieren, um die negativen Geistesströmungen in uns zu überwinden.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-21 Einsicht in Leerheit 32:55
Renate Seifarth
Ein Vertreter einer anderen spirituellen Gruppierung zweifelt an der Lehre von Anatta und versucht sie zu widerlegen. Im Disput zwischen ihm und dem Buddha wird er überzeugt, da er keine der 5 khandha Kontrolle ausüben kann. Genauso können wir in unserer Praxis vorgehen und das, was wir erleben, in Hinblick darauf untersuchen, ob wir eine Kontrolle darüber ausüben können und falls nicht, wieso wir davon ausgehen können, dass dies Ich oder Mein sein kann.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-20 Nur eigene Einsicht befreit 45:41
Renate Seifarth
Ausgehend von der Lehrrede in der Mittleren Sammlung 22 wird erläutert, dass nicht kognitives Wissen, sondern eigene direkte Einsicht befreit, die wir gewinnen können, wenn wir Buddhas Aussagen selbst überprüfen und durchdringen. Im weiteren geht es um das Wesensmerkmal der Vergänglichkeit und wie wir darüber unser Haften am Glauben eines Ichs durchdringen können.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-18 Dukkha durchzieht unser Leben 48:46
Renate Seifarth
Grundlage ist MN9 Buddha spricht in dieser Lehrrede über dukkha, das auf verschiedenen Ebenen Teil des Lebens ist. Der Ursprung liegt für ihn im Begehren nach Dasein und Nicht-Dasein. Erkennen wir das damit verbundene dukkha werden wir entzaubert und geben die Ansicht und den Dünkel von „Ich bin“ auf.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-16 Dhammapraxis folgt zwei Strängen 45:50
Renate Seifarth
Dhammapraxis verfolgt zwei Stränge. Auf der einen Seite wollen wir lernen allen Erfahrungen gleichermaßen ohne Vorurteile, ohne Druck, ohne Reaktivität zu begegnen. Das wirkt erleichternd, wohltuend und löst unseren inneren Kampf auf. Auf der anderen Seite streben wir danach die Triebe, die als Habgier, Übelwollen, Verblendung, die als Fieber umschrieben werden, zu überwinden. Beide Stränge gilt es in unserer Praxis zu vereinen. Darauf weist insbesondere der vierte Bereich der Achtsamkeitsübung hin.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-14 Furcht und Schrecken 42:27
Renate Seifarth
In Anlehnung an die Lehrrede in der Mittleren Sammlung Nr. 4 wird erläutert, was dem Buddha Mut gab, in der Zurückgezogenheit an wilden Orten zu praktizieren. Im zweiten Teil der Lehrrede sucht der Buddha gezielt Orte auf, um Furcht und Schrecken in sich zu erleben und beschreibt wie er mit ihnen praktiziert und sie innerlich überwindet.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-12 Umgang mit leidbringenden Trieben, Teil II 44:43
Renate Seifarth
Teil II setzt die Erläuterung fort. Überwindung der Triebe durch Erdulden, Vermeiden, Entfernen und Entfalten.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-11 Umgang mit leidbringenden Trieben, Teil 1 45:15
Renate Seifarth
Grundlage ist MN2. Der Buddha versteht unter Trieben die Befleckungen Habgier, Hass und Täuschung (lobha, dosa, moha). Er erklärt, was sie nährt und was sie schwächt. Sie zu überwinden, ist das höchste Ziel und führt zu Nibbana. Teil 1 bespricht wie die Triebe durch Sehen (Einsicht in die Unpersönlichkeit und Realisierung des Stromeintritts), Sinnenkontrolle und durch weisen Gebrauch von Dingen realisiert werden kann.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2025-03-09 Wozu achtsam sein? 37:07
Renate Seifarth
Der Buddha erklärt in der Lehrrede MN1, was einen Erwachten von einem Weltling unterscheidet. Der Unterschied besteht im wesentlichen aus drei Punkten. Ein Erwachter ist unmittelbar in Kontakt mit Erfahrung, ohne davon ausgehend in Konzepte zu verfallen, die ihn zu der Ansicht führen, dies ist Mein. Aufgrund dessen ergötzt er sich nicht an der Erfahrung. Dieses Ergötzen ist der Ursprung allen Leidens. Achtsamkeit ermöglicht das direkt unmittelbare Erfahren und kennzeichnet sich durch Akzeptanz, Interesse und Nicht-Identifikation. Gerade Letzteres braucht Sammlung als Stütze, vor allem einer Sammlung auf unaufgeregte Erfahrungen, so dass kein Ergötzen sich mit einschleicht.
Seminarhaus Engl :  Engl 3-Wochenretreat

2024-12-14 Gleichmut - Stabil wie ein Berg 57:21
Yuka Nakamura
Gleichmut ist eines von vier Brahmaviharas und einer der sieben Erwachensfaktoren. Er ist die innere Stabilität und Unerschütterlichkeit, die sich von äusseren Bedingungen nicht aus dem Gleichgewicht bringen lässt, und er ist die Fähigkeit, selbst in stürmischen Zeiten inneren Frieden zu finden. Gleichmut hilft uns, soziale Beziehungen harmonischer zu gestalten und Situationen, die wir nicht kontrollieren können, zu akzeptieren.
Karunahaus

2024-12-13 Gewahrsein - Der weite Raum, in dem alles geschieht 56:19
Yuka Nakamura
Das Gewahrsein ist das Feld von Bewusstsein, in dem alle Erfahrungen erlebt werden. Wir können lernen, darauf achtsam zu sein, statt auf die Inhalte der Erfahrung. Dieses Achtsam-sein auf das Gewahrsein, oder 'Gewahrsein des Gewahrseins' ist ein Weg zu einer inneren Stille, ein Heimkommen. Es bietet eine Zuflucht und die Möglichkeit, uns in einer nicht-identifizierten Weise auf die Erfahrung zu beziehen.
Karunahaus

2024-12-12 Die fünf Hindernisse in der Praxis 63:18
Yuka Nakamura
In der Praxis kann es Herausforderungen geben, mit denen wir umgehen lernen müssen. Der Buddha beschrieb die fünf Hindernisse Verlangen, Aversion, Trägheit und Mattheit, Ruhelosigkeit und Besorgnis sowie Zweifel. Im Vortrag werden die fünf Hindernisse beschrieben. Wie können wir mit ihnen praktizieren?
Karunahaus

2024-12-11 Die Praxis der Achtsamkeit 62:32
Yuka Nakamura
In der Vipassana-Praxis üben wir eine absichtsvolle statt reizgesteuerte Aufmerksamkeit. Wir üben Achtsamkeit in Form der vier Vergegenwärtigungen und kontemplieren unser ganzes Erleben, um Weisheit zu kultivieren.
Karunahaus

2024-11-01 Zank und Streit 34:32
Renate Seifarth
Der Buddha gibt Hinweise wie wir miteinander friedvoll leben können. Dazu gehört die geistige Haltung, mit der wir anderen begegnen, wie wir miteinander sprechen und wie wir handeln. Von großer Bedeutung ist dabei, welche Geisteszustände sich bei uns selbst und anderen entwickeln.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Metta Retreat

2024-10-30 Dauerhaftigkeit – der zweite Irrtum 43:53
Renate Seifarth
Unsere Wahrnehmungsverarbeitung lässt den Eindruck einer dauerhaftigen Welt entstehen. Zementiert wird dieser Eindruck durch unser Haften an unserer Vergangenheit und unseren Vorstellungen von der Zukunft.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Metta Retreat

2024-10-29 Ich-en und die befreiende Einsicht in die Leerheit 44:05
Renate Seifarth
Eine der täuschenden Aktivitäten unserer Wahrnehmung lässt den Eindruck eines soliden Ichs entstehen. Daraus entwickeln sich vielfältige Formen des Dünkels. Ein genauer Blick enthüllt die Wechselhaftigkeit des Ichs, so dass wir weniger in unserem Bild von uns selbst gefangen sind. Wir erleben größere Freiheit und Verbundenheit.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Metta Retreat

2024-10-27 Achtsamkeit – was ist das? 45:12
Renate Seifarth
Der Begriff Achtsamkeit oder Gewahrsein in der buddhistischen Praxis kann sich von unserem normalen Verständnis unterscheiden. Es wird genau geklärt, was darunter verstanden wird und wie Achtsamkeit praktiziert werden soll. Ein Kürzel dafür kann R.A.I.N. sein, was für Bemerken, Erkennen, Akzeptieren, interessiert erforschen und nicht damit identifizieren steht.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Metta Retreat

2024-10-26 Liebe gibt dem Leben einen Sinn 44:42
Renate Seifarth
Metta als grundlegende Haltung mit der wir Menschen und Erfahrungen begegnen wirkt erfüllend und heilsam. Zahlreiche Personen aus allen spirituellen Traditionen weisen darauf hin. Durch die Mettameditationspraxis lässt sich eine solche Haltung von grundlegendem Wohlwollen in uns verankern, die wir unabhängig von Launen, Reaktionen, Emotionen in uns bewahren können. So wird diese Haltung zu einer Kraft, mit der wir auch bei verletzenden Erfahrungen die Orientierung bewahren können.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Metta Retreat

2024-10-25 Was lehrte Buddha - eine Landkarte 44:12
Renate Seifarth
Es werden die wichtigesten Punkte der buddhistischen Praxis erörtert.
Seminarhaus Engl :  Vipassana und Metta Retreat

2024-10-05 Die acht weltlichen Winde 31:51
Renate Seifarth
Gewinn und Verlust, Ehre und Verachtung, Lob und Tadel, Freude und Leid werden die acht weltlichen Winde genannt, die alle treffen, Erwachte und Nicht-Erwachte. Begegnet der Weise diesen Erfahrungen mit dem Wissen um die Wirklichkeit der Veränderung, findet jedoch kein Hängen statt und ist erlöst vom Leiden.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2024-10-04 Zuflucht und Vertrauen in den Weg 50:49
Renate Seifarth
Buddha lehrte einen radikal anderen Weg zu inneren Glück. Anfängliches Vertrauen bringt uns auf den Weg, das sich im Laufe unserer Praxis als tragfähig erweisen muss. Ein Drehpunkt in unserer Praxis erfolgt, wenn wir soweit von dem Weg überzeugt sind, dass das Potential zu Erwachen, die Lehre und Weisheiten darin sowie die Gemeinschaft der Praktizierenden unsere Zuflucht werden. Die Zuflucht braucht Nahrung durch Pflege dieser Ausrichten und äußerlich oder innerlich durch die Zufluchtnahme erfolgen. Dennoch können Zweifel immer wieder auftauchen. Achtsamkeit wiederum entwickelt unsere Fähigkeit zu vertrauen, uns auf das Ungewisse im neuen Moment einzulassen.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2024-10-03 Weisheit und Mitgefühl – Teil 2 47:34
Renate Seifarth
Mitgefühl mit unbekannten Personen fordert die Fähigkeit mich mit ihnen zu verbinden und unsere Ähnlichkeit als fühlendes Wesen zu spüren. Durch entsprechende Reflexionen können wir dies in uns lebendig werden lassen. Im Dhamma reflektieren wir über unseren existenziellen Bogen von Geburt über Kränkeln, Altern und Sterben oder darüber, dass wir ähnliche Wünsche und Ängste teilen. Mitgefühl mit schwierigen Personen oder Feinden wiederum braucht die tiefe Einsicht, dass Hass und Grausamkeit als Reaktionen uns selber schaden. In unserer Praxis nähren wir die Entschlossenheit diese beiden Geistesgifte zu überwinden.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2024-10-02 Weisheit und Mitgefühl – Teil 1 40:22
Renate Seifarth
Die Entwicklung von Weisheit durch Vipassana und die Entwicklung von Mitgefühl, Karuna gehören beide zum 8-fachen Befreiungsweg. Man spricht auch von den zwei Flügeln der Praxis. Erläutert wird, wie sie zusammenhängen, einander brauchen und wo im 8-fachen Pfad darauf hingedeutet wird. Wie können wir Mitgefühl entwickeln? Abhängig von unterschiedlichen Personengruppen zeigen sich unterschiedliche Schwierigkeiten. Beleuchtet werden in Teil 1 diejenigen, die bei sich selbst, bei Wohltätern und Freunden auftreten können.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana und Karuna

2024-09-20 Citta als Absicht und Gestaltungskraft unseres Lebens. 60:47
Yuka Nakamura
Citta - unser Herzgeist - hat neben seiner empfindsamen, rezeptiven Seite auch eine aktive, gestaltende Seite. Jede Absicht, die wir formen und in Gedanken, Worten oder Taten umsetzen, hat eine Wirkung und trägt zu unserem Glück oder Leiden bei. Von entscheidender Bedeutung ist, dass wir lernen, zwischen heilsamen und unheilsamen Absichten zu unterscheiden und bewusst die heilsamen Absichten und Geisteszustände zu kultivieren. Geistesschulung bedeutet, dass wir unheilsame Gewohnheitstendenzen nicht weiter füttern und stattdessen heilsame Tendenzen stärken. Dadurch formen wir uns selbst und unser Leben.
Meditationszentrum Beatenberg

2024-09-18 Cittānupassanā - Die Kontemplation des Herzgeistes 57:54
Yuka Nakamura
Cittānupassanā, die Kontemplation des Herzgeistes, ist ein wichtiger Teil der Vipassanā-Praxis und das dritte der vier Satipatthanas. Es geht um die Achtsamkeit auf den Zustand des Cittas, die uns erkennen lässt, welche Emotionen, Stimmungen und Kräfte jeweils präsent sind, und wie gefangen oder rein und gesammelt der Geist ist. Der Vortrag geht auf die Schwierigkeiten ein, die das Wahrnehmen von Emotionen erschweren können und zeigt praktische Wege auf, um mit diesen umzugehen.
Meditationszentrum Beatenberg

2024-08-30 Befreiung vom Anhaften an Ansichten und Meinungen 53:14
Fred Von Allmen
Meditationszentrum Beatenberg

2024-03-29 Die Hemmnisse auf dem Weg des Erwachens 45:50
Renate Seifarth
Die Hemmnisse hindern die Entwicklung Klarheit, führen zu Verwicklung und dukkha. Sie erkennen, verstehen und ein geschickter Umgang mit ihnen ist nötig. Im Vordergrund der Betrachtung stehen Gier und Übelwollen als die ersten beiden. Kurz erwähnt werden die restlichen drei.
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana, Metta und sanftes Yoga

2024-03-28 Die zweite Wahrheit des Buddha erkennen 41:00
Renate Seifarth
Die Ursache von dukkha wird in tanha gesehen, Sinnenlust, Daseinsbegehren und Selbstvernichtungsbegehren. Meist wird dies vor dem Hintergrund der Wiedergeburtslehre besprochen, eine Frage, die hier offen gelassen wird. Dennoch Begehren entsteht bedingt in Abhängigkeit mit entsprechenden Objekten und Bewusstseinen und enthüllt die Wahrheit von Anatta
Waldhaus am Laacher See :  Vipassana, Metta und sanftes Yoga

2023-12-29 Wie "wahr" ist unsere Wahrnehmung? Befreiung von der Leiden schaffenden Verblendung 43:51
Fred Von Allmen
Meditationszentrum Beatenberg

2023-11-03 Großzügigkeit als Säule der Dhammapraxis 42:57
Renate Seifarth
Großzügigkeit gilt als eine von drei Säulen der Dhammapraxis. Im Geben finden wir eine Quelle der Freude und Verbundenheit. Wir können Vieles geben und erleben im Gegen großen Reichtum, vorausgesetzt wir geben aus ganzen Herzen.
Seminarhaus Engl :  10 Tage Vipassana und Metta

2023-11-02 Gelassenheit und Mut für Veränderung 50:07
Renate Seifarth
Gelassenheit als Kraft, die Lassen-Können und den Mut zur Veränderung beinhaltet. Beides üben wir in Vipassana. Gelassenheit als Kraft balanciert zwischen Polen und balanciert das Wünschen in den Brahmavihara. Das Unmögliche zu tun wird möglich wie wir es im Bodhisattva-Gelübde wiederfinden.
Seminarhaus Engl :  10 Tage Vipassana und Metta

2023-10-31 Die drei Daseinsmerkmale erkennen 48:01
Renate Seifarth
Achtsamkeit führt zum Gewahrwerden der drei Merkmale des Daseins. Ihr Erkennen ändert uns tiefgreifend. Worum handelt es sich hierbei? Und wie erkennen wir sie? Im Zentrum stehen Vergänglichkeit, anicca, und Nicht-Selbst, anatta.
Seminarhaus Engl

2023-10-30 Geisteszustände, ihre Bedeutung und unser Umgang mit ihnen 44:54
Renate Seifarth
Geisteszustände leiten uns in unseren Handlungen und führen entweder in die Richtung von Leiden oder von Frieden. Kilesa oder Klesha werden die Befleckungen genannt, die Unheil hervorbringen. Sie wollen wir erkennen und einordnen. Die Gegenmittel liegen im rechten vierfachen Bemühen, das direkte wertfreie Gewahrwerden fördert ihr Verstehen und erlaubt eine freie Entscheidung des Umgangs mit ihnen.
Seminarhaus Engl

2023-10-28 Grenzenlose Güte - ihre Bedeutung und Entwicklung 48:29
Renate Seifarth
Es wird auf den Zusammenhang von Weisheit und Mitgefühl hingewiesen. Die Grundlage von Mitgefühl ist die tiefe Güte des menschlichen Herzens, Metta. Güte verringert unser aller Leid. Sie stellt keine Bedingungen und kann nicht zu Enttäuschung führen. Sie ist eine unendliche Kraft in unserem Herzen, in Angesicht von Leid wandelt sie sich in Mitgefühl, wird Wohlergehen wahrgenommen, entsteht Mitfreude. Die Ausdehnung unseres Blick führt uns zu der Motivation von Bodhicitta.
Seminarhaus Engl

2023-10-27 Worin liegt meine Zuflucht? 43:46
Renate Seifarth
Bewusst oder unbewusst haben wir alle eine innere Zuflucht. Daran orientieren wir uns insbesondere, wenn wir in Not geraten. Bisher sind unsere Strategien geprägt von Unwissenheit, Gier und Ablehnung. Aber schenkt uns diese Zuflucht Frieden? Eine neue Zuflucht bietet Buddha, Dhamma und Sangha. Was können wir genauer mit diesen Begriffen verbinden und uns so eine neue Zuflucht schaffen, die tröstet, Schutz gibt und Mut verleiht.
Seminarhaus Engl :  10 Tage Vipassana und Metta

2023-10-14 Citta und der Umgang mit Emotionen 60:13
Yuka Nakamura
Unser Herzgeist - Citta - und seine Zustände sind der Bereich des dritten Satipatthana. Wir üben uns darin, achtsam auf die ganze Welt der Emotionen, Stimmungen, Impulse, Gedanken zu sein. Wie gelingt dies, ohne sich in Emotionen zu verlieren und ohne sie zu verdrängen? Durch diese Praxis gelangen wir zur Einsicht, dass alle diese psychischen Zustände vergänglich und unpersönlich sind.
Karunahaus

2023-10-13 Die fünf spirituellen Fähigkeiten - die Indriyas 67:06
Yuka Nakamura
Was brauchen wir um zu erwachen? Fünf wichtige Qualitäten sind die fünf spirituellen Fähigkeiten, die Indriyas: Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Sammlung und Weisheit. Sie alle entwickeln wir in der Praxis und lernen, sie in ein Gleichgewicht zu bringen.
Karunahaus

2023-10-12 Der zweite Pfeil. Die Kontemplation von Vedanā. 57:10
Yuka Nakamura
Vedana - die Gefühlstönung jeder Erfahrung als angenehm, unangenehm oder weder-noch, hat einen grossen Einfluss auf unser Verhalten und ist oft der Auslöser von Reaktivität. Im Vortrag werden diese Prozesse auf der Basis der Lehrrede über den Pfeil (SN 36.6) besprochen und es wird darauf eingegangen, wie wir mit Vedana praktizieren können.
Karunahaus

2023-10-11 Die vier Verkehrtheiten - vipallāsa 55:33
Yuka Nakamura
Die vier Verkehrtheiten verdrehen und verzerren unsere Wahrnehmung der Welt und führen zu Leiden und Konflikten. Durch die Praxis von Satipatthana können wir sie auflösen und eine neue, befreiende Art der Wahrnehmung entdecken.
Karunahaus

2023-10-09 Gleichmut - upekkha 57:08
Yuka Nakamura
Gleichmut ist das letzte der vier Brahmaviharas. Eine wunderbare Qualität von Gleichgewicht, Stabilität und Nicht-Reaktivität, die uns hilft, friedliche Beziehungen zu leben, Konflikte beizulegen und auch angesichts herausfordernder Umstände ruhig zu bleiben.
Karunahaus

2023-10-08 Citta und bhavana 54:40
Yuka Nakamura
Unser Geist ist die Quelle von Leiden und Glück, deshalb kommt seiner Kultivierung eine grosse Bedeutung zu. Indem wir bewusst heilsame Geistesqualitäten kultivieren, gehen wir in die Richtung von mehr innerem Glück und Frieden. Bhavana - die Kultivierung des Geistes - hat drei Formen: Die Entwicklung ethischen Verhaltens, die Entwicklung heilsamer Geistesqualitäten und die Entwicklung von Weisheit.
Karunahaus

2023-10-07 Metta - eine wunderbare Herzensqualität 55:39
Yuka Nakamura
Metta - Freundlichkeit, Güte - ist eine wunderbare Herzensqualität, die kultiviert werden kann und die den Geist grundlegend transformiert. Welche Wirkungen hat sie und welche Hindernisse können in der Praxis auftreten?
Karunahaus

2023-10-06 Die Entwicklung zu Bodhicitta im Mahayana 13:24
Renate Seifarth
Es geht um die Verbindung der Brahmavihara mit der Vision von Bodhicitta im Mahayana. Dort nimmt die Intention Erleuchtung, um alle Wesen von Leid zu befreien - Bodhicitta, eine zentrale Stellung ein, Mitgefühl wird zu den Paramita gezählt und bekommt mehr Gewicht in der Praxis. Ein wesentlicher Vertreter dieser Richtung ist Shantideva. Wie geht es uns, wenn wir mit dieser Intention praktizieren? Was verändert das in unserer Praxis?
Waldhaus am Laacher See :  Metta Retreat

2023-10-05 Die drei Brahmavihara karuna, mudita und upekkha 44:52
Renate Seifarth
Es werden die weiteren Brahmavihara Qualitäten vorgestellt, die ähnlich wie Metta entwickelt werden. Es geht um den Zusammenhang mit Metta, ihre Bedeutung in unserem Leben und die Rolle von upekkha, Gleichmut.
Waldhaus am Laacher See :  Metta Retreat

2023-10-04 Grundlegendes zu Sammatta Praxis 47:49
Renate Seifarth
Metta gehört zu den Objekten für Sammatta-Meditation. Neben der grenzenlosen Güte soll die Fähigkeit der geistigen Sammlung gestärkt werden. Es wird betrachtet, was unter sammatta verstanden wird, welche Bedingungen förderlich sind und welche Resultate entstehen können.
Waldhaus am Laacher See :  Metta Retreat

2023-10-03 Grundlegendes zu Metta 47:09
Renate Seifarth
Grundlegendes über die Metta Qualität und Metta-Praxis.
Waldhaus am Laacher See :  Metta Retreat

2023-04-11 Reflexionen über Karma (Ostern 2023) 48:57
Stefan Lang
Vortrag am Osterretreat 2023, mit Fred von Allmen und Irene Bumbacher.
Meditationszentrum Beatenberg

2023-04-08 Loslassen von Reaktivität 42:39
Renate Seifarth
Loslassen von Reaktivität führt uns in die Freiheit von dukkha, zu Frieden, den der Buddha als das höchste Glück bezeichnet. Wir können den Frieden ahnen, wenn es in uns still wird und Raum entsteht. Erwachen wird greifbar im Lauschen dazwischen. Das Resultat ist Offenheit, Leichtigkeit und Verbundenheit, die sich ausdrücken in Freude, Dankbarkeit, Liebe, Mitgefühl und Großzügigkeit
Waldhaus am Laacher See :  Waldhaus Osterkurs

2023-04-07 Ursache von dukkha 50:01
Renate Seifarth
Über die Kräfte von Verlangen, Ablehnung und Unwissenheit. Ihr Auftreten ist natürlich und in gewisser Weise wichtig für unser ÜBerleben. Ohne ein tieferes Verstehen sind sie aber Ursache von Verstrickung und tiefem Leid. Sehen wir die Merkmale aller Dinge mit Einsicht, befreien wir uns von ihrer leidbringenden Kraft.
Waldhaus am Laacher See :  Waldhaus Osterkurs

2023-04-06 Worum es sich in der Lehre des Buddha dreht 48:40
Renate Seifarth
Der Buddha spricht vier große Themen an, auch die vier Wahrheiten genannt. Im ersten Thema geht es darum, dukkha zu erkennen und zu verstehen. Dazu gehört auch zu verstehen, was unter dukkha verstanden wird. Weiter spricht er von einer Ursache des dukkha, die wir überwinden können. Gleichzeitig liegt hier die Ursache für weiteres dukkha. Diesen Kreislauf kann durchbrochen werden. Der Schwerpunkt im Vortrag liegt auf dukkha.
Waldhaus am Laacher See :  Waldhaus Osterkurs

2023-04-05 Entwicklung eines offenen Herzens 38:34
Renate Seifarth
Der Gegenpol zur Entwicklung von Weisheit liegt in der Entwicklung eines offenen Herzens. Dieses drückt sich aus in einer inneren Haltung liebender Güte, des Mitgefühls und der Mitfreude. Eine solche innere Haltung bzw. innere Absicht kann durch die Mettapraxis kultiviert werden. Die Betonung im Vortrag liegt auf Metta.
Waldhaus am Laacher See :  Waldhaus Osterkurs

2023-04-04 Weisheit durch Achtsamkeit 44:33
Renate Seifarth
Weisheit ist große Klugheit, die auf Lebenserfahrung und Einsicht in die Zusammenhänge ruht. Der bewusste Zugang zu unserer Erfahrung auf allen Ebenen des Körpers und Geistes mittels Achtsamkeit und Sammlung führt zu einer solchen Weisheit. Dies ist das Ziel der Vipassana-Praxis.
Waldhaus am Laacher See :  Waldhaus Osterkurs

2023-03-16 Heilsame Absichten durch rechtes Bemühen und Sila entfalten 49:25
Renate Seifarth
Die Bedeutung heilsame Absichten zu entwickeln, ist groß. Sie spiegelt sich an mehreren Stellen des 8-fachen Pfades mit klaren Aussagen, was es zu entwickeln gilt. Wichtig ist, wie wir sie entwickeln, mit welcher Haltung wir an die Übung gehen. Hier besteht auch eine Verknüpfung zur Lehre von Karma und den ethischen Verhaltensrichtlinien.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-03-14 Karma 45:09
Renate Seifarth
Die Bedeutung von Karma,. Die vier Komponenten, die zur vollen Entfaltung der Wirkung beitragen und warum wir heilsame Absichten entwickeln wollen.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-03-12 Großzügigkeit 42:54
Renate Seifarth
Ein Ausdruck vom Verstehen von anatta ist eine großzügige Haltung. Anderersseits ist Geben, Teilen und Helfen eine der drei Säulen in der Praxis. Großzügiges Geben ist dabei die schönste Form, die uns auch die größte Freude bringt. Großzügig geben können wir Vieles. In kleinen Schritten können wir Großzügigkeit entfalten.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-03-10 Was verbirgt sich hinter Nibbana? 42:37
Renate Seifarth
Es ist wichtig unser Ziel zu kennen, das als Nibbana bezeichnet wird. Für Nibbana gibt es viele Umschreibungen und Synonyme, die auf die Wirkung von Nibbana hinweisen. Manche stellen das Ziel in weiter Ferne. Dabei ist es ganz nah und zeigt sich in kleinen Erfahrungen tiefen Loslassens. Der Buddha spricht von drei Toren, durch die wir zu einer anderen Art des Daseins gelangen, die von Friede erfüllt ist. Dennoch ängstigen wir uns manchmal vor Nibbana und manchmal gibt es überhöhte Vorstellungen, wie das Leben danach aussehen mag. Auch deswegen ist es hilfreich sich mit dem Ziel ein wenig zu beschäftigen.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-03-07 Die drei Daseinsmerkmale 47:42
Renate Seifarth
Die drei Daseinsmerkmale anicca, dukkha und anatta werden vorgestellt. Im Zusammenhang mit anatta auch die fünf Greifhaufen, khandha.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-03-04 Die vier Bereiche des Verlangens und Haftens 41:53
Renate Seifarth
Die vier Bereiche des Anhaftens mit Schwergewicht auf sinnliches Verlangen, Rituale und Ansichten. Vor allem letztere werden häufig übersehen, spielen aber eine enorm wichtige Rolle in unserem Leben. Ansichten und Glaubenssätze werden mit Tatsachen verwechselt und führen zu tiefen Feindschaften und Leid.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-03-02 Die sieben Erleuchtungsfaktoren 48:11
Renate Seifarth
Die sieben Erleuchtungsfaktoren helfen uns in der Praxis. Um welche handelt es sich und wie fördern wir sie, wie stehen sie zueinander? All das wird erörtert.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-02-28 Hilfreiche Mittel in der Praxis 42:48
Renate Seifarth
In der Praxis stehen uns die Mittel Rituale, Reflexionen und verschiedene Formen der Meditation zur Verfügung. Sie stellen verschiedene Mittel dar, die uns helfen können, wenn wir sie verstehen. Da ist zum das Ritual der Zuflucht und der Verbeugung, da sind die Reflexionen über die kostbare Situation dem Dhamma begegnet zu sein und in einem Retreat sein zu können. Und für die Entwicklung verschiedener Geistesqualitäten stehen unterschiedliche Meditationsformen zur Verfügung. Darauf wird nur kurz eingegangen.
Seminarhaus Engl :  3-Wochen Vipassana und Metta

2023-02-27 Der mittlere Weg 39:54
Renate Seifarth
Der mittlere Weg enthält mehrere Metaphern, die für uns in der Praxis wichtige Hinweise enthalten. Zum einen ist da das Bild eines "Weges", zum anderen der Begriff "mittlerer". Der Bedeutung dieser Metaphern wird nachgegangen über die gebräuchliche Aussage hinaus, frei von Genusssucht und Selbstkasteiung zu sein. Ein tieferes Verständnis kann hilfreich sein, die vielen scheinbaren Gegensätze in der Lehre Buddhas zu vereinen.
Seminarhaus Engl

2022-12-31 Von der Meditation zur Lebenspraxis: die Paramitas 51:05
Fred Von Allmen
Meditationszentrum Beatenberg

2022-11-05 Die vier edlen Wahrheiten 59:22
Yuka Nakamura
Die Lehre über die vier edlen Wahrheiten stellt die Essenz der gesamten buddhistischen Lehren dar. Die vier edlen Wahrheiten weisen auf unsere existentielle Situation als Menschen hin, mit Leiden und Unzulänglichkeit konfrontiert zu sein, und auf unser Potential, dieses Leiden zu überwinden. Sie laden uns ein, uns für unsere eigene Erfahrung zu öffnen - für Schmerz, Leid, Konflikte etc. - und Einsicht in die Ursachen und Bedingungen von Leiden zu gewinnen. Und sie zeigen einen gangbaren Pfad auf, der zum Ende von Leiden führt - zum Erwachen.
Karunahaus

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