In my teaching I hope to convey my deep faith that freeing our hearts and minds is possible so we can live our lives from a place of wisdom, care and ease. What we need is honesty, perseverance and a good portion of humor.
Erfahren wir etwas empfinden wir dieses als angenehm oder unangenehm. Das ist der erste Pfeil. Was geschieht, interpretieren wir als .persönlichen Erfolg oder Versagen. Wir verwickeln uns in Schuldzuweisungen, in Reaktionen und Gegenreaktionen. Wir stricken daraus unsere Persönlichkeit und die der anderen. Endlos entsteht weiteres Leid. Das können wir stoppen, indem wir den zweiten Pfeil unterlassen, den wir an uns selbst abschießen oder herausziehen. Der erste Pfeil dagegen ist unvermeidlich.
Gefühle gilt es tief zu verstehen durch unvoreingenommenes Betrachten. Auf der anderen Seite gilt es zu erkennen, welche Emotionen und Geisteszustände zu einer Verwicklung in Leid führen und welche nicht. Daraus ergibt sich, welche wir fördern wollen und welche nicht.
Gier und Hass führen nicht zu Frieden. Deren Ursprung ist Verblendung. Alle drei gilt es zu überwinden. Dazu entwickeln wir Gegenkräfte. Dana, Großzügigkeit, für die ÜBerwindung von Gier, Sila für die Überwindung von Hass, Weisheit für die Überwindung von Verblendung.
Durch Weisheit erreichen wir Nibbana, einen inneren Ort, an dem uns Mara nicht beeinflussen kann. Mara ist die Personifizierung allen Übels, des Bösen. Er verleitet zu verletzenden Handlungen, zu Verstrickung in Hochmut und Gier oder stellt unsere Fähigkeit zu erwachen infrage. Er provoziert, reizt, versteckt sich in anderen. Wir widerstehen indem wir unseren Geist zähmen und die Wirklichkeit durchdringen. Dann breitet sich eine wohltuende Stille und Weite in uns aus.
In der MN 131 erläutert der Buddha, dass wir nicht hängen sollen an der Vergangenheit, noch auf eine bestimmte Zukunft hoffen. Das können wir erreichen, in dem wir lernen, uns nicht an den entsprechenden Gedanken zu ergötzen. Von dem, was in der Gegenwart geschieht, sollen wir nicht überwältigt werden. Dazu betrachten wir die fünf Khandha und untersuchen sie darauf, ob ein Selbst darin zu finden ist.
Anhaften raubt uns den Frieden. Wir haften in viererlei Hinsicht an, nämlich an Sinneswahrnehmungen, an Ansichten und Meinungen, an Ritualen und Gepflogenheiten, an unserem Selbstbild.
In MN28 führt der Buddha uns Schritt für Schritt hin zum Erkennen des bedingten Entstehens, dem Kern seiner Lehre. Er beginnt bei den vier Wahrheiten, zerlegt die Persönlichkeit in die fünf Greifhaufen, khandha, greift die vier Elemente, Erde, Wasser, Feuer, Wind auf bis er beim bedingten Entstehen von Erfahrung landet, bei der ein entsprechendes Objekt, Organ und Bewusstsein zusammentreffen.
In MN1 führt der Buddha all unsere Reaktionen von Verlangen, Abneigung und Täuschung zurück zu den Erfahrungen, wo alles beginnt, den Erfahrungen des Körpers und über die Sinne. Die Erfahrungen über den Körper wiederum reduziert er auf die Erfahrung der vier großen Elemente Erd-, Feuer-, Wasser- und Windelement. Von den reinen Erfahrungen aus konstruieren wir durch ausufernde Gedanken und haften an den so geschaffenen Illusionen, mehr oder minder weit weg von der Wirklichkeit.
Die Geisteszustände der sogenannten Erleuchtungsfaktoren unterstützen uns im Weg des Erwachens. Wir sollen sie erkennen und verstehen aus welchen Bedingungen heraus sie wachsen oder schwinden. Ebenso verhält es sich mit den Hindernissen, wobei diese uns vom Weg abbringen können.